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Wo die wilden Kerle wohnen...

Autor: Marie | Datum: 26 Oktober 2009, 14:30 | 20 Kommentare

Am Freitag bekamen wir frei...

Zusammen mit den Maedels vom Bodensee, Lucia (sie arbeitet im Sant Mary’s Hospital) und Giovanni (ein Freund und Kollege von ihnen) sind wir nach Keetmanshoop gefahren.

Bei fast 37 Grad im Schatten kamen wir endlich an (endlich gab es mal ein Thermometer, woran man sich orientieren konnte) und haben zwei weitere Freiwillige abgeholt. Ein zimelich lustiger Haufen!

Es wurde ziemlich eng im Auto mit 9 Personen, dem Gepaeck und den Zelten! 6 Leute im Kofferraum, gequetscht wie die Sardinen in der Dose und 3 Vorne. Nach einer weiteren Fahrt kamen wir mit ziemlich platten Hintern im Dunkeln am Camping Platz in der Naehe vom Fishriver Canyon an. Unsere Zelte haben wir unter ein paar Weidenartigen Bauemen aufgebaut, was etwas gemuetliches an sich hatte. Ueber einer Gaslampe haben wir mein Glueckskaefer Sueppchen von Knorr gekocht (ah, das war echter Heimatgeschmack;)) und den restliche Abend unter einem tollen Sternenhimmel genossen.

Samstagmorgen sind wir um 5 Uhr Morgens aufgestanden und wollten den Sonnenaufgang sehen, aber wir waren zu langsam.. Deshalb sind wir dann in aller Ruhe zum Canyon gefahren und es war gut so frueh dort zu sein. Das Lichtspiel der Sonne auf den Felsen war wunderschoen anzusehen. Der gesamte Canyon ist so riesig und verwinkelt. Man wird richtig ehrfuerchtig vor der Landschaft. Es war ganz still, nur den Wind konnte man rauschen hoeren. Tief unten kann man noch ein paar Wasserrestesehen, die sich als kleines Rinnsal auf dem Boden entlangschlaengeln. Wir haben uns an den Klippenrand gesetzt und einfach den Ausblick genossen. Irgendwann kam dann der Hunger und das Fruehstueck sah toll aus.. Brot auf einem Stein geschnitten mit Dosenmarmelade! hmm Auf einmal wurde es dann furchtbar heiss, als haette jemand auf einen Knopf gedrueckt und wir sind wieder zurueck nach Keetmanshoop gefahren.

Auf dem zweiten Campingplatz durften wir am Nachmittag eine Gepardenfuetterung ansehen und sogar mit in den Kaefig kommen. Das war ein komisches Gefuehl.. waehrend ein Tier frass konnten wir es kurz streicheln und dann schnell wieder aus dem Kaefig rausgehen. Insgesamt hatten wir so viel Glueck mit den Tieren, wir haben Zebras und Strausse gesehen, die laufen total lustig!! Nachdem wir unser Lager wieder aufgeschlagen hatten sind wir losgezogen um im Koecherbaum Wald spazieren zu gehen.

Kennt ihr das Kinderbuch: “Wo die wilden Kerle wohnen”? An den Ort musste ich denken! Auf einer Fels und Grasebene stehen vereinzelt ein paar wunderlich gebaute Baueme. Die Rinde hat in der untergehenden Sonne golden geschimmert und der ganze Wald sah golden aus. Die Blaetter sehen aus wie kleine Palmen am Ende eines kalen Astes. Ein wunderschoenes Bild, ich finde das sah eher aus wie in einer Fabelwelt als ein normaler Ort. Zwischen den Felsen wuselten kleine Klipschlieffer herum, die ziemlich zutraulich waren.

Am Abend haben wir den Sonnenuntergang miterlebt und als wir auf dem Berg sassen habe ich das Gefuehl gehabt total erfuellt vom ganzen Tag zu sein Sogar unsere Backversuche auf dem Grill haben funktioniert.

Am Sonntagmorgen war ich dann total muede, weil wir in der Nacht so viele Muecken um uns herum hatten und es ziemlich heiss geblieben ist. Wir sind wieder frueh aufgestanden und zum “Giants Playground”gegangen, vorbei an riesigen Felshuegeln, die aussahen als haetten Riesen mal eben Domino gespielt!! Ein gewaltiger Anblick.

Fuer mich war es ein wunderbares Wochenende an dem ich neue Energien getankt habe!

Ich hoffe es geht Euch allen gut!

Liebe Gruesse,

Marie

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